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E-Commerce boomt – 2020 wird in Österreich Rekordniveau erreicht

— Anja Schuster am 16. September 2020

Der österreichische Handelsverband und die Plattform «Versandhandel, eCommerce & Marktplätze» veröffentlicht die diesjährige Studie «eCommerce Studie Österreich – Konsumentenverhalten im Distanzhandel» in Kooperation mit der KMU Forschung Austria, in der jeweils Ausgaben im österreichischen E-Commerce, der Verteilung nach Bestellkanälen, Warengruppen, Bezahlformen, Retouren etc. untersucht werden.

Der österreichische Handelsverband und die Plattform «Versandhandel, eCommerce & Marktplätze» veröffentlicht die diesjährige Studie «eCommerce Studie Österreich – Konsumentenverhalten im Distanzhandel» in Kooperation mit der KMU Forschung Austria, in der jeweils Ausgaben im österreichischen E-Commerce, der Verteilung nach Bestellkanälen, Warengruppen, Bezahlformen, Retouren etc. untersucht werden.
Mit einem überraschenden Ergebnis steigen die Ausgaben im Online-Handel auf ein Rekordniveau von 8 Mrd. Euro. Es wurden die höchsten Ausgaben bislang verzeichnet, die Käuferzahlen steigen und der Trend zum Mobile Commerce ist ungebrochen.

„Die österreichischen Distanzhandelsausgaben werden vom eCommerce getragen und erreichen 2020 mit 8,7 Mrd. Euro einen neuen Rekordwert. Von 8 Mrd. Euro Onlineumsatz fallen bereits 1,2 Mrd. Euro auf den Mobile Commerce – ein massiver Zuwachs von + 50 %“, kommentiert Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes, die Ergebnisse der Studie.

Beschleunigt wurde dies eindeutig durch die Corona-Krise.
Jedoch verdienen nicht nur die österreichischen Händler dran. Mehr als 50 % bestellen bei ausländischen Anbietern.

„Die Top-Warengruppen im Distanzhandel sind heuer Bekleidung mit 1,95 Mrd., Elektrogeräte mit 1,2 Mrd. und Bücher mit 0,6 Mrd. Euro Umsatz. Die stärksten Zuwächse haben 2020 Corona-bedingt die Sektoren Computer/Hardware mit + 18 %, Kosmetik mit + 17 % sowie Sportartikel mit + 11 % verzeichnet“, erklärt Studienautor Wolfgang Ziniel von der KMU Forschung Austria.

Österreich hinter Deutschland und vor der Schweiz

„Rund 12 % der gesamten Einzelhandelsausgaben der österreichischen Privathaushalte fließen bereits in den Distanzhandel. Damit hat Österreich im Ländervergleich die Schweiz (11 %) überholt, liegt aber weiterhin deutlich unter den 14 % in Deutschland“, so Harald Gutschi, UNITO-Geschäftsführer sowie Vizepräsident des Handelsverbandes und Leiter der Plattform „Versandhandel, eCommerce & Marktplätze“.

Deutliche Unterschiede bestünden in Österreich zwischen den beiden Einzelhandelssegmenten Food und Non-Food. „Während hierzulande im Lebensmittelhandel weniger als 2 % der Konsumausgaben in den Distanzhandel fließen, werden im Non-Food-Handel bereits knapp 20 % im in- und ausländischen Internet-Einzelhandel getätigt. Allerdings hat die Corona-Krise auch den Einkauf von Lebensmitteln im Distanzhandel mit + 26 % befeuert“, bestätigt Wolfgang Ziniel.

Handyshopping erlebt einen Boom

Die Umsätze beim Handyshopping haben sich seit 2014 verfünffacht, womit sie das Wachstum beim Mobile Commerce insgesamt weit übertreffen.
Allerdings sei Smartphone-Shopping nach wie vor eine Altersfrage, erklärt Harald Gutschi:

Bei den unter-29-jährigen Konsumenten kaufen mittlerweile 7 von 10 via Smartphone ein.

„Bei den über-60-jährigen liegt die M-Commerce-Quote hingegen bei bescheidenen 9 % – allerdings haben wir auch hier dynamische Wachstumszahlen.“

Was kommt als nächstes?

Sprachassistenten sind immer noch Nischenprogramm. Das viel gehypte Voice Commerce hat in Österreich weiterhin mit Startschwierigkeiten zu kämpfen, jedoch hält das Wachstum an.

„2018 haben knapp 200.000 Österreicher internetbasierte persönliche Assistenten wie Amazon Echo oder Google Home genutzt. 2019 waren es schon 450.000 und mittlerweile stehen wir bei 990.000. Das ist eine echte Ansage, mit allen datenschutzrechtlichen Schattenseiten“, so Will. 38.000 Konsumenten haben bereits via Alexa & Co. Produkte bestellt, im Vorjahr waren es 30.000 gewesen.

Ein Problem stellen die ständig mithörenden Smart Speaker in den eigenen vier Wänden aus datenschutzrechtlicher Sicht dar. Hier fordert der Handelsverband schon länger eine zügige Umsetzung des «New Digital für Europa», damit im Online-Handel faire Spielregeln sichergestellt werden können.

Quelle und Bestellmöglichkeit der Studie: https://www.handelsverband.at/publikationen/studien/ecommerce-studie-oesterreich/ecommerce-studie-oesterreich-2020/

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